Kennt ihr diese Vorfreude vor dem Reisen? Genau das lag bei unseren drei Desigerninnen Daniela, Greta und Marilena in der Luft, als sie Ende Juni die letzten Vorbereitungen für San Francisco trafen. Das Ziel? Die Figma Config 2026. Als Studio ist es wichtig sich mit den neuesten und originellsten Design Trends und Tools auseinanderzusetzen. Was gibt es da also besseres als in den Flieger zu steigen, über den Atlantik zu reisen und neuen Boden unter die Füße zu bekommen?
Und dieser Boden ging erstmal steil nach oben. Die erste ehrliche Erkenntnis der drei: Wer in San Francisco unvorbereitet von A nach B läuft, spart sich wirklich das Gym (es ist echt steil). Die Stadt empfing sie mit einer genialen Stimmung, gutem Essen und einer ziemlich ordentlichen Brise Wind.
Bevor das offizielle Programm überhaupt losging, hieß es erst mal: San Francisco hautnah erleben und die Stadt so richtig unsicher machen. Für die drei ging es direkt ab ins Geschehen, einfach mal schauen was die Westküste so zu bieten hat. Neben dem obligatorischen Umarmen von riesigen Mammutbäumen stand vor allem eine ganze Reihe ziemlich skurriler Tierbegegnungen auf dem Plan. Beim Blick aufs Meer gab es tatsächlich Wale am Horizont zu entdecken, irgendwo hat sogar ein Bär ihren Weg gekreuzt (der echt süß war) und als ob das nicht schon genug wäre, lief ihnen auch noch ein Waschbär über den Weg (der war ehrlich gesagt noch süßer). Das absolute Highlight waren aber die Seerobben, die am Strand tiefenentspannt in der Sonne lagen (kann man ihnen nicht verübeln).
Mit all dieser Energie ging es dann zum eigentlichen Hauptprogramm. Die Config muss man als Designer*in einfach mal live miterlebt haben, um die Dynamik vor Ort direkt aufzusaugen. Es gab richtig coole Insights und jede Menge inspirierende Talks, bei denen die drei ordentlich frische Ideen gesammelt haben. Um bloß nichts zu verpassen, haben sie sich in den Panels aufgeteilt und parallel alles mitgenommen, was ging.
Besonders das neue Figma Motion Tool wird bei uns einiges verändern: Animationen und flüssige Protoypen-Timelines können wir jetzt direkt auf der Canvas bauen, ohne Abstecher in After Effects. Auch die neuen Code Layers, mit denen wir echten Code direkt in Figma bearbeiten und die KI-gestützten Weave-Workflows werfen wir gerade in die Testphase für unsere nächsten Projekte.
Inzwischen sind alle drei wieder zurück im Studio und die Motivation ist hoch, die ganzen Insights jetzt gemeinsam auszuprobieren und zu schauen, was wir als nächstes damit anstellen.
Jedes Projekt hat ein eigenes Wesen. Nach außen wirkt manches leicht und selbstverständlich und trotzdem steckt dahinter viel mehr als es erscheinen mag.
Bilder fragen nicht lange nach Erlaubnis. Sie setzen schon im ersten Augenblick den Ton, bauen Nähe oder Distanz auf noch bevor das erste Wort überhaupt fällt.
Ideen kommen selten geschniegelt daher. Oft kommen sie als Bauchgefühl, Skizze oder halber Gedanke und zeigen erst später, was sie eigentlich werden wollen.